Wir haben im Laufe der Jahre festgestellt, dass es für die meisten Mandanten recht aufwendig ist, die Unterlagen, die wir für eine Prüfung und gegebenenfalls später für eine Vertretung benötigen, selber zusammenzustellen. Wir benötigen in der Regel Kopien der Anträge, Kopien vom Versicherungsschein, Kopien des Beitragsverlaufes, Kopien von den Verbraucherinformationen, vom Bedingungswerk usw. Zusätzlich müssen wir - wenn die Aussichten gut sind - in den Rechtsschutzbedingungen nachschauen, ob das ganze rechtschutzversichert ist. Aus diesem Grunde sind wir in den Jahren 2014 bis 2019 meistens bundesweit zu unseren Mandanten hingefahren und haben uns gemeinsam mit den Mandanten die Unterlagen durchgesehen und - wenn die Aussichten gut waren - per Handscanner das notwendige kopiert.

Das ging gut, weil wir ja ohnehin bundesweit ständig unterwegs sind. Außerdem konnte man sich so bei einem Kaffee einmal kennenlernen, wir hatten dann bei der späteren Fallbearbeitung gewissermaßen ein Bild der Mandanten vor Augen (was irgendwie besser ist, als nur zu telefonieren und zu mailen), umgekehrt haben die Mandanten gesehen, mit wem sie es eigentlich zu tun haben.

Dann kam die Corona-Zeit und alles erfolgte per email und Telefon und seither haben wir es ganz überwiegend so beibehalten, weil man sich daran gewöhnt hatte.

Für 2026 (heute, wo wir dies schreiben, haben wir den 22. Dezember 2025) wollen wir aber wieder vermehrt auch persönliche Termine mit unseren Mandanten in Vorbereitung einer Mandatsbearbeitung wahrnehmen.

Scheuen Sie sich also nicht, (falls Sie nicht in der Nähe unseres Kanzleisitzes oder unserer Zweigstelle wohnen und in unser Büro kommen wollen), uns von irgendwo in Deutschland anzurufen und einen Vor-Ort-Termin bei Ihnen zu vereinbaren. Und sorgen Sie sich nicht, Sie gehen jenseits der Tasse Kaffee, die wir bei Ihnen trinken, kein finanzielles Risiko ein. Unsere Vorprüfung ist, egal ob telefonisch, per email oder persönlich, stets kostenfrei. Und haben Sie auch kein schlechtes Gewissen, wenn wir Ihnen dann nach Sichtung der Unterlagen im Einzelfall einmal sagen, dass es keine guten Aussichten gibt und wir abraten, etwas zu tun und wir dann quasi "umsonst" zu Besuch waren. Das kommt vor und ist nicht weiter dramatisch.

Eine Prüfung und eventuelle Mandatsbearbeitung nur per email bleibt aber natürlich weiterhin möglich, nehmen Sie dann gerne Kontakt per email oder über unser Kontaktformular zu uns auf.